Propeller:

Im April 2001 wurde der langjährig bewährte Propeller von Swedish AeroSport, mit dem der Mosquito ca. 46 kp Standschub entwickelt hat, durch folgende Neuentwicklungen abgelöst:
  • ein Faltpropeller, der ca. 50 kp Standschub entwickelt
  • ein starrer Propeller, der ca. 50 kp Standschub entwickelt

Beide Propeller haben sich zwischenzeitlich im Praxisbetrieb bewährt. Im Sept. 2001 wurde beim DULV die Lärmmessung mit Erfolg durchgeführt, die beiden Propeller haben seitdem die Musterzulassung für den Mosquito.

Elektrostarter:

ab ca. Ende Jan. 2002 ist der Mosquito wahlweise mit Elektrostarter gegen Aufpreis erhältlich. Diese Ausführung hat dann nur noch einen Elektrostarter und keine Seilzugstarter mehr. Folgende Teile sind entgegen der Ausführung mit Seilzugstarter geändert: Kurbelgehäuse, Lüfterrad, Lüfterdeckel, alle Kleinteile innerhalb des Lüfterdeckels, Elektrostarter incl. Leitungen, Batterie und Batteriehalterung, Propellerwelle, Motoraufnahme. Die Auslieferung erfolgt incl. Akku und Ladegerät. Durch den Wegfall des Seilzugstarters und einige Änderungen am Rahmen des Mosquito ergibt der Elektrostarter incl. Akku nur ein Mehrgewicht von ca. 1 kg bezogen auf den gesamten Mosquito.

Benzinschlauch:

zur Vermeidung von Luftblasen wurde der Benzinschlauch komplett abgeändert. Statt 5 mm Innendurchmesser hat der neue Benzinschlauch nur noch 3 mm Innendurchmesser. Durch die dadurch bedingte höhere Fließgeschwindigkeit des Benzins konnte die Ballpumpe wegfallen. Da sich die Luft immer in der Ballpumpe angesammelt hat und dann durch den Schlauch in den Vergaser wanderte, fällt das Reservoir für die Luft weg und die Luftblasenbildung im Leitungssystem ist auf ein Minimum reduziert. Das Ziehen am Seilzugstarter bei geschlossenem Choke reicht nun aus, das Leitungssystem mit Sprit zu füllen, wodurch der Entlüftungsknopf am Vergaser ebenfalls wegfällt.

Mosquito Anlassen:

wenn der Benzinschlauch mit 3 mm Innendurchmesser verwendet wird, muß bei der Startprozedur grundsätzlich mit dem Handgas ein bißchen Gas gegeben werden (max. 1/3 der max. möglichen Hebelstellung). Dies gilt für die Version mit Seilzugstarter und Elektrostarter sowohl bei Verwendung des Choke und ohne Verwendung des Choke. Dadurch springt der Motor wesentlich besser an als wenn der Motor in Leerlaufstellung des Gashebels gestartet wird.